Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) begann ihre Zusammenarbeit mit SPM als Digitalisierungsprojekt mit einer Investition in Handmessgeräte vor einigen Jahren. Seitdem hat die RWW weiter in ihr Condition Monitoring Programm investiert, kontinuierlich Online-Systeme angeschafft und ihr Portfolio an Messtechnik erweitert. Die Handmessgeräte werden nun für Abnahmetests und Ursachenanalysen bei Anwendungen eingesetzt, die noch nicht mit Online-Überwachung ausgestattet sind.
Der Einsatz der SPM-Technologie zur Zustandsüberwachung von Pumpen, Getrieben, Motoren, Turbinen und anderen kritischen Maschinen hat RWW geholfen, die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern und gleichzeitig den Wartungsaufwand zu verringern. Es gibt jetzt Mitarbeiter, die sich um die Analyse der Messergebnisse sowie um Entscheidungen und Vorschläge für einen möglichst effizienten Betrieb der Anlagen kümmern.
Bei vielen Anwendungen und Messstellen handelt es sich um Geräte mit niedrigen Drehzahlen, bei denen HD-Technologien, insbesondere die Stoßimpulsüberwachung, zur Erkennung vieler mechanischer und schmierungstechnischer Probleme erforderlich ist.
In jüngster Zeit hat RWW die enormen Vorteile der Prozessoptimierung für sein Zustandsüberwachungsprogramm entdeckt, wie z. B. die Betrachtung von Durchfluss und Vibration, eine Beziehung, die entscheidend ist, um den besten Wirkungsgradpunkt der Pumpen zu finden, was eine ständige Aufgabe ist.
Herr Dirk Seifert, Spezialist für Zustandsüberwachung bei RWW, sagte: "Unser Joint Venture und unsere Beziehung zu SPM hat RWW in der Tat in vielerlei Hinsicht geholfen. Unsere enge Beziehung ist natürlich wichtig, aber wir haben auch mehrere Probleme und mechanische Fehler mit langen Vorwarnzeiten entdeckt. Das spart uns Zeit bei Reparaturen und Austausch, was natürlich zu finanziellen Einsparungen führt."
Die RWW mit Sitz im Ruhrgebiet, dem größten deutschen Ballungsraum, versorgt jährlich rund 900.000 Menschen sowie Industrie und Gewerbe im westlichen Ruhrgebiet und im benachbarten Münsterland mit rund 70 Millionen Kubikmetern Trink- und Brauchwasser. Bei RWW arbeiten rund 450 Menschen.